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Retinitis Pigmentosa
(eigentlich: Retinopathia pigmentosa) Das Gesichtsfeld eines augengesunden Menschen beträgt etwa 180°. Die Sehschärfe nimmt von der Mitte zum Rand hin ab. Bei der Augenerkrankung Retinitis Pigmentosa sterben allmählich die Zellen der Netzhaut ab. Üblicherweise sind zuerst die Stäbchen im Randbereich der Netzhaut betroffen. Erst später sterben auch die zentral gelegenen Zapfen ab. Abhängig vom Verlauf der Krankheit sind unterschiedliche Funktionsverluste die Folge. Die Häufigsten sind: 1.) Gestörtes Dämmerungssehen und Nachtblindheit: Die Stäbchen in der Netzhaut sind vor allem für das Sehen in der Dämmerung und bei Nacht wichtig. Ihr Absterben führt zum Verlust ausreichender Sehwahrnehmung in Dämmerung und Dunkelheit. 2.) Einengung und Ausfälle des Gesichtsfeldes: Beim üblichen Verlauf der Krankheit engt sich das Gesichtsfeld des Betroffenen vom Rand zur Mitte hin ein, so dass nur noch ein kleiner Bereich im Zentrum übrig bleibt, der sogenannte "Tunnelblick". 3.) Störung des Farben- und Kontrastsehens, Blendungsempflindlichkeit: Die Zapfen in der Netzhaut sind vor allem für das kontrastreiche Farbsehen bei Tageslicht verantwortlich. Ihr Absterben führt zum Verlust dieser Fähigkeiten sowie zur Blendungsempfindlichkeit.
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