Glossar

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Retina

lat. Netzhaut. 

Die Retina kleidet das Innere des Auges aus. Das durch die Pupille einfallende Licht wird von ihr aufgenommen und in Nervensignale umgewandelt. Diese werden über mehrere Typen von Nervenzellen, nämlich Horizontalzellen, Bipolarzellen, amakrine Zellen und retinale Ganglienzellen über den Sehnerv weiter ins Gehirn geleitet. Die Netzhaut besitzt zwei Typen von Sinneszellen (Photorezeptoren): Stäbchen und Zapfen. Die Zapfen haben die höchste Dichte im zentralen Bereich der Netzhaut, im Randbereich hingegen sind die Stäbchen stärker vertreten. Die Zapfen sind für Form- und Farbsehen bei Tageslicht verantwortlich. Die wesentlich lichtempfindlicheren (ca. Faktor 10.000) und etwa 20-fach häufigeren Stäbchen sind für das Sehen bei geringer Helligkeit wichtig.

 



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